Druckkosten-Rechner

Was ein Druck wirklich kostet - Material, Strom, Maschine, Arbeit und Ausschuss. Alles wird im Browser gerechnet, es werden keine Daten übertragen.

Angaben automatisch ausfüllen

Wenn du die Zahlen nicht zur Hand hast: Gerät wählen, Druckdatei einlesen - der Rest ergibt sich. Beides ist freiwillig, du kannst auch alles von Hand eintragen.

1

Füllt Anschaffungspreis und Leistungsaufnahme vor. Beides bleibt änderbar.

2
oder hierher ziehen G-Code (.gcode, .gco, .g) oder STL

Die Datei wird in deinem Browser gelesen und nicht hochgeladen.

Material
€/kg

Was die Rolle pro Kilogramm gekostet hat.

g

Steht im Slicer, meist neben der Druckzeit.

%

Beim Werkzeugwechsel mit AMS deutlich höher - dort sind 15 bis 30 Prozent normal.

Druckzeit
h
min

Die Schätzung des Slicers reicht. Bei mehrfarbigen Drucken die Zeit mit Werkzeugwechseln nehmen, nicht die ohne.

Strom
W

Nicht die Spitzenleistung vom Typenschild. Ein eingehauster FDM-Drucker zieht im Mittel 100 bis 150 Watt, offene Geräte weniger.

€/kWh

Dein Arbeitspreis pro Kilowattstunde.

Maschine
€

Drucker inklusive Zubehör, das du dauerhaft nutzt.

€

Über die gesamte Lebensdauer geschätzt: Düsen, Riemen, Platten, Lüfter.

h

In Druckstunden. 3.000 bis 5.000 Stunden sind eine übliche Annahme.

Arbeitszeit
min

Slicen, Platte räumen, Stützen entfernen, verpacken.

€/h

Auch wenn du privat druckst: deine Zeit ist nicht kostenlos.

Ausschuss und Aufschlag
%

Anteil der Drucke, die misslingen. Wird als Aufschlag auf alle vorherigen Kosten gerechnet.

%

Null lassen, wenn du nur die Selbstkosten wissen willst.

Umsatzsteuer

Als Kleinunternehmer nach Paragraf 19 UStG ausgeschaltet lassen.

Wie gerechnet wird

Kein Taschenspielertrick - hier steht jede Formel:

  • Material = Verbrauch mal Zuschlag, geteilt durch 1.000, mal Preis je Kilogramm
  • Strom = Leistung geteilt durch 1.000, mal Druckzeit, mal Strompreis
  • Maschine = Anschaffung plus Wartung, geteilt durch Lebensdauer, mal Druckzeit
  • Arbeitszeit = Minuten geteilt durch 60, mal Stundensatz
  • Ausschuss = Summe der vier Posten oben, mal Fehldruckquote

Der Ausschussaufschlag wird bewusst auf alle Posten gerechnet, nicht nur auf das Material: Ein misslungener Druck kostet auch Strom, Maschinenstunden und deine Zeit.

Die Vorgabewerte sind Anhaltspunkte, keine Messwerte. Ersetze sie durch deine eigenen Zahlen - vor allem Strompreis, Stundensatz und Lebensdauer unterscheiden sich stark.

Die Gerätewerte sind Richtwerte aus dem deutschen Handel, Stand Oktober 2026. Straßenpreise schwanken stark, und die angegebene Leistung ist ein Mittelwert über einen Druck samt Heizbett, nicht die Spitzenleistung vom Typenschild. Wenn du deine echten Zahlen kennst, nimm die.